Regenwassernutzung

Eine lohnende Ergänzung zur automatischen Gartenbewässerung ist die Regenwassernutzung.

Um den wachsenden Bedarf an Trinkwasser zu decken, werden heute in Europa vermehrt tief liegende Grundwasser-Reserven angezapft, die kaum mehr die Möglichkeit haben, sich zu regenerieren. Dadurch sinkt der Grundwasserspiegel und führt schliesslich zur Austrocknung von Feuchtgebieten.

Der durchschnittliche Wasserverbrauch in einem Privathaushalt wird in der Schweiz auf 162 Litern Trinkwasser pro Kopf geschätzt. Trinkwasser wird aber mit viel Energieaufwand aufbereitet und schliesslich zu 30% für die WC-Spülung, zu 20% für das Baden und Duschen verbraucht und lediglich zu 15% für den Verbrauch in der Küche (Kochen, von Hand spülen, Wasser trinken) verwendet.

Wird die Regenwassernutzung ausserdem mit einer automatischen Bewässerungsanlage im Garten kombiniert, kann mehrfach Nutzen gezogen werden:

  • Sinkende Wasserkosten bei Speisung des Systems über das Regenwasser-Reservoir statt über die Wasserleitung

  • Sinkender Wasserverbrauch durch nächtliche Bewässerung (geringere Verdunstung)

  • Kein Organisationsbedarf für Gartenbetreuung bei Abwesenheit

  • Eine gleich- und regelmässige Wasserzufuhr, abgestimmt auf den natürlichen Bedarf der Pflanzen und die aktuelle Witterung (Regensensoren)

Eine Investition in die Regenwassernutzung und in die automatische Bewässerung lohnt sich in vielfacher Hinsicht. Ebenso wie die Aufgabenstellung sind auch die Lösungsmöglichkeiten vielfältig. Bei der Regenwassernutzung kommen unterirdische oder oberirdische Tanks oder gar Dachtonnen zur Anwendung. Mehr zu den Möglichkeiten finden Sie unter Lösungen.